Jule Bauer

Jule Bauer diplomierte ihr Konzertexamen als eine der ersten Studentinnen in Nyckelharpa / Viola d’amore a chiavi in Cesena (IT). Sie hat eine Gesangsausbildung mit Schwerpunkt „alte Musik“ u.a. am Dr. Hoch`s Konservatorium Frankfurt a.M. gemacht und studierte Musikwissenschaft und Musikpädagogik in Frankfurt a. M. Sie ist besonders an der Interpretation von früher Musik und traditioneller Musik interessiert. Mit verschiedenen Ensembles für Alte Musik, Folk- und Weltmusik konzertiert sie international und hat bei über 30 CD Produktionen mitgewirkt.
Außerhalb ihrer Konzerttätigkeit ist sie Dozentin für Gesang und Nyckelharpa an der Akademie Burg Fürsteneck (DE) und der SMP di Forlimpopoli (IT).
www.sonnenklang.de
Gilles Chabenat

Gilles Chabenat began playing the hurdy-gurdy with Les Thiaulins de Lignières, an association devoted to folk arts and traditions. Following lessons with Georges Simon, he won several music awards and subsequently devoted himself to his region’s traditional repertoire with a desire to branch out into other musical styles.
In the wake of Valentin Clastrier, he thus felt the need to reinvent the instrument and the playing techniques associated with it. Around that time and after several years of research, luthier Denis Siorat developed a contemporary-style electro-acoustic instrument which facilitated the integration of the hurdy-gurdy into themodern musical experience.
In 1992, Gilles Chabenat thus began a twelve-year partnership with the Corsican group I Muvrini. During that period, he met and worked with a number of artists: Véronique Sanson, Florent Pagny, Stepan Eicher,Jean-Jacques Goldman, Sting, as well as Frédéric Paris, Edouard Papazian and Gabriel Yacoub. More recently, he has been collaborating with jazz musicians such as Jean-Marc Padovani, Alain Gibert, Claude Barthélémy with l’Occidentale de Fanfare conducted by Frédéric Pouget or Marc Glomeau with Black Chantilly.
His taste for experimentation then leads him to cross the worlds of theater and cinema as in “Le Frère du Guerrier” by Pierre Jolivet with music by Janick Top. In recent years, he has taken him to Mississippi and Louisiana with the Muddy Gurdy trio, for a unique encounter between hurdy-gurdy and Blues.
Gilles’ musical experience and evolution are thus constantly shaped by the people he meets. In this approach to hurdy-gurdy playing, he draws essentially on the multifaceted nature of an instrument which has been in constant evolution for more than one thousand years.
Christian Dreier

Christian Dreier entdeckte seine Liebe zur Musik im Alter von 14 Jahren. Zunächst auf der Gitarre, später auf dem E-Bass hatte es ihm besonders die Musikrichtung Hardrock und Heavy Metal angetan. Mit 19 Jahren entdeckte er dann den Dudelsack für sich und seitdem läßt ihn dieses Instrument nicht mehr los. Aus dem Musizieren auf dem Dudelsack wurden schnell Experimente im Dudelsackbau.
Seit 2013 ist er als hauptberuflicher Dudelsackbauer tätig und veranstaltet regelmäßig Dudelsackbau- und Spielkurs (https://www.dreiers-dudelsackbau.de/)
Außerdem spielt er seit mittlerweile fast 20 Jahren zusammen mit seinem Bruder und später auch seiner Schwester in der Band Sonor Teutonicus und ist regelmäßig im weiteren Umkreis von Osnabrück auf mittelalterlichen Märkten, historischen Stadtfesten und ähnlichen Veranstaltungen zu hören.
Sebastian Falk

While not originally a hurdy gurdy player, Sebastian picked up the instrument around ten years ago and started a journey that would become more important than he’d initially anticipated. With a main focus in Swedish traditional folk music he studied at the Contemporary Traditional Music bachelors programme at Gothenburg University in Sweden with hurdy gurdy as his main instrument. With the guidance of different teachers he has explored the place and possibilities of the instrument in both Swedish/Scandinavian folk music and in other traditions from other parts of the world. He has also developed his hurdy gurdy playing in combination with effect pedals while composing music that takes inspiration from traditional Swedish folk music and post-rock/instrumental rock. Today Sebastian aims to create more music, go out and play and meet more people.
https://www.youtube.com/@sebastianfalk93
Christian Hadersdorfer

Christian Hadersdorfer, Sozialpädagoge und Instrumentallehrer aus Deggendorf unterrichtet seit vielen Jahren an der Drehleier und der Schäferpfeife. Er entdeckte die Bordunmusik 1996 für sich und war bereits in den frühen Jahren in das sehr renommiert besetzte Drehleierensemble „Surradial“ aufgenommen worden. (u.a. mit Knud Seckel, Silke Reichmann, Elke Rogge, Alexander Loch, Fredi Pitzschel u.a.) In seiner Ausbildung an der Drehleier begann er damals in der Riege der Hummelkurse in der „Frankfurter Szene“. Zahlreiche weitere Workshops u.a. bei Silke Reichmann, Patrick Bouffard, „Maxou“ Heintzen, Cliff Stapleton prägen bis heute seine Technik. Schiefe Rhythmen und Stücke mit rotierenden Schlagpositionen sind sein Aushängeschild. Er ist Mitglied der Weltmusikformation Chapelloise Zefix!, spielt historische Tanzmusik und ist Mitglied der Mittelalter-Metal-Formation INGRIMM.
Ian Harrison

Ian Harrison bringt zur Schalmei, zum Zink und zu den historischen Dudelsäcken die Leidenschaft der Folkmusik aus seinem nativen Northumbria in Nordengland, kombiniert mit intensiver Auseinandersetzung mit historischen Quellen. Sein virtuoser und improvisatorischer Stil hat Publiken in Europa, Asien, Australien und Nord- und Südamerika bezaubert. Die internationale Presse hat sein Spiel als ‚extatisch‘ und ‚außerirdisch‘ gelobt, und im zum ‚Miles Davis der alten Musik‘ gekurt. Bis 2021 war er Mitleiter der Ensembles Les haulz et les bas und The Early Folk Band, und jetzt dirigiert er das Ensemble Inventio. Er unterrichtet Schalmei, Dudelsack und mittelalterliche Musik an der Schola Cantorum Basliliensis in Basel, und historische Improvisation an den Musikhochschulen von Frankfurt/Main und Weimar.
Ange Hauck

Ange Hauck kam in den 80er-Jahren in die Bordun-Szene und spielt seit über 40 Jahren in diversen Formationen mit dem Schwerpunkt Bal-Folk-Musik, mit Drehleier, Dudelsäcken und Harfe. Seit 15 Jahren leitet sie die Würzburger Großband „Franz-Dampf“, veranstaltet Folkbälle und gibt Tanzanleitung. Auch in der internationalen Bal-Folk-Formation „Five Across“ ist sie aktiv. Seit über 30 Jahren unterrichtet sie Drehleier bei der „Hummel“ und anderen Veranstaltern, überwiegend im Bereich Anfänger und leicht Fortgeschrittene.
Daniela Heiderich

Daniela Heiderich spezialisierte sich auf verschiedene Dudelsacktraditionen Frankreichs und studierte traditionelle Musik mit Harfe und Dudelsack in Poitiers, wo sie auch einige Jahre lang lebte. Musikalisch ist sie vor allem in der traditionellen, Folk- und Alten Musik zu Hause und in zahlreichen Projekten der Bal-Folk-, Weltmusik und Neuen Musik aktiv. Sie steht international als Solokünstlerin und mit verschiedenen Ensembles auf der Bühne, u.a. im Duo mit Gilles Chabenat, dem Trio Winkeltanz oder dem Harfenduo Zirla. In den vergangenen Jahren führten sie ihre Auftritte unter anderem auf Festivals wie Le Son Continu (ehem. Saint-Chartier), Eurofonik in Nantes, dem Gstaad New Year Music Festival (CH), Noia Harp Fest (ES), Etétrad in Italien. Sie unterrichtet regelmäßig im Rahmen von Workshops und leitete mehrere Jahre lang die Dudelsackklasse am Konservatorium in Limoges.
Liesa Künzelmann

Liesa Künzelmann lebt in Konstanz und spielt seit ihrem elften Lebensjahr Dudelsack. Angefangen hat alles mit dem Hümmelchen, kurz darauf kam die Schäferpfeife dazu – und damit ihre Begeisterung für Balfolk und tanzorientierte europäische Folkmusik.
In Workshops bei renommierten deutschen und internationalen Musiker:innen hat sie ihr Spiel über die Jahre stetig weiterentwickelt. Besonders geprägt haben sie ihre wiederholte Teilnahme am Welt- und Folkmusikcamp Ethno Flanders sowie ihre langjährige Erfahrung als Balfolk-Tänzerin. Für sie stehen Groove, Tanzbarkeit und eine klare, lebendige Melodieführung im Mittelpunkt.
Ihr Schwerpunkt liegt auf Balfolk-Arrangements in moderner Spielweise – traditionell verwurzelt, aber offen und lebendig umgesetzt.
Sie tritt regelmäßig solo oder in verschiedenen Besetzungen bei lokalen Festivals in Deutschland, Belgien, Spanien und Kroatien auf. 2018 erreichte sie gemeinsam mit Johannes Just im Duo Just Cue beim Festival Le Son Continu den zweiten Platz in der Kategorie „Kleine Gruppe“.
Lucien Pillot

Originally from the center of France, Lucien has been playing for dance at balls for 25 years, and it was through dance that he discovered the hurdy-gurdy. After a few years studying with Aline Pilon, he took several workshops with other people to broaden his perspectives and approaches. For the last 15 years, he has been heard as a dance workshop musician for „Le grand bal de l’Europe“ (The Great Ball of Europe). He worked with cabrette player José Roux, with whom he released a CD in 2012, and in the groups Face-à-Phasmes (two CDs in 2012 and 2016) and Los Cinc Jaus (two CDs released in 2017 and 2019). He also released a solo album about the Nivernais region in 2020. His hurdy-gurdy playing is intuitive, energetic, and he strives to maximize the enjoyment of dancers.
Thomas Zöller

Thomas Zöller studierte schottische Musik mit dem Hauptfach Dudelsack an der Royal Scottish Academy of Music and Drama sowie am National Piping Centre in Glasgow (2002-2005). Dabei war und ist Thomas Zöller nicht nur der erste Deutsche, sondern sogar der erste Festlandeuropäer überhaupt, der diesen Studiengang erfolgreich absolviert hat. Im Sommer 2005 gründete er die Dudelsack-Akademie, Deutschlands erste offizielle Dudelsackschule, mit Sitz in Hofheim am Taunus. Die Dudelsack-Akademie versteht sich als deutsches Zentrum für professionellen Dudelsack-Unterricht. 2006 erhielt Thomas einen Kompositionsauftrag für das Théâtre Municipal de Colmar. Seit 2007 ist er als künstlerischer Leiter des Interkeltischen Folkfestivals tätig. Er konzertiert regelmäßig als Solist sowie mit verschiedensten Ensembles wie ASPs von Zaubererbrüdern, Estampie, Katherlyns Reise, Òran is Pìob und HOMEBOUND. Mit mehr als 1.000 Auftritten, vielen CD/DVD-Produktionen und zwei veröffentlichten Lehrbüchern gilt Thomas Zöller als einer der erfahrensten und renommiertesten Dudelsackspieler Deutschlands.
Alex Zwingmann

Alex Zwingmann entdeckte seine Leidenschaft für die Musik im Alter von 16 Jahren. Neben Geige, Nyckelharpa und Dudelsack faszinierte ihn besonders die Drehleier. In den Folgejahren nahm er an diversen Workshops in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden, u.a bei Gilles Chabenat, Thierry Nouat, Patrick Bouffard und Efrén López teil.
2004 gründete er die Mittelalter-Rockband „Ignis Fatuu“, mit der er auf zahlreichen Festivals wie dem Wacken Open Air oder dem Mer’a Luna auftrat. Parallel begann er selbst Unterricht im Nürnberger Raum anzubieten. 2016 entstand die Idee, Schnupperkurse auf Mittelaltermärkten und Festivals anzubieten, um diese spannenden Instrumente der Öffentlichkeit näherzubringen und wieder bekannter zu machen. Seit 2020 widmet sich Alex nun ausschließlich der Drehleier und baut und entwirft eigene Instrumente. (www.egurdy.com)
